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Hirse

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Hirse

Geschichte, Herkunft und Bedeutung:

Hirse ist eine der ältesten Getreidesorten und ist fast überall auf der Welt verbreitet.

Die frühe Geschichte von Hirse ist nicht vollständig geklärt.
Man nimmt an, dass vor mehr als 7000 Jahren einzelne Pflanzen des in
Zentral- und Ostasien wachsenden Grases Panicum spontaneum kultiviert wurden (im Norden Chinas und in der Mongolei).

Bis zur Einführung der Kartoffel war Hirse die Hauptnahrung der ärmeren Bevölkerung.

In einigen Gebieten Afrikas und in Teilen Asiens stellt Hirse heute noch das Hauptnahrungsmittel dar.

Botanik:

Hirse ist ein Rispengetreide und wird knapp einen Meter hoch. An der Spitze der Pflanze befindet sich eine bis zu 20 Zentimeter lange, weit verzweigte Rispe mit zahlreichen kleinen Körnern.

Mit der kurzen Vegetationszeit von nur hundert Tagen genügen drei sonnenreiche Sommermonate für die Reife.

Hirse wird im Gegensatz zu anderen Getreidesorten flach gesät. Durch die zahlreichen kräftigen Wurzelhaare kommt die Pflanze mit wenig Feuchtigkeit im Boden aus.

Hirse ist dafür sehr frostempfindlich und braucht viel Wärme für Wachstum und Reife.

Verwendung:

Kennzeichnend für Hirse sind die kleinen rundlichen Früchte ohne Längsfurche.
Rispenhirse wird vorwiegend für den menschlichen Verzehr verwendet, Kolben- oder Borstenhirse findet hauptsächlich als Vogelfutter Verwendung.

Mehrfachen Einsatz findet Körner- oder Mohrenhirse: zur Breiherstellung, für Viehfutter und als wichtiger Industrierohstoff.

Perlhirse wird ausschließlich zur Breiherstellung verwendet

 





















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